Automatisierte Belüftungssteuerungssysteme tragen dazu bei, Verluste nach der Ernte durch Insekten zu verhindern. Das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft (DAFF) in Queensland hat festgestellt, dass mit Hilfe von Belüftungssteuerungen in Getreidelagern eine optimale Temperatur erreicht werden kann, die dazu beiträgt, die Getreidequalität zu erhalten und die Entwicklung von Insekten zu verhindern.
Laut einer Studie der Grains Research & Development Corporation (GRDC) hören die meisten Lagerungsschädlinge bei Temperaturen unter 18–20 °C (64–68 °F) auf, sich weiterzuentwickeln. Bei wärmeren Temperaturen von 30–35 °C (86–95 °F) durchlaufen Insekten ihren Lebenszyklus (Ei, Larve, Puppe, erwachsenes Tier) in etwa vier Wochen, was zu einem raschen Bevölkerungswachstum führt. Bei kühleren Temperaturen von 20–23 °C (68–73 °F) verlangsamt sich die Entwicklung der Insekten jedoch erheblich, wodurch sich der Lebenszyklus auf 12–17 Wochen verlängert.